Jura-Schützen Hütting e.V.

Chronik der Jura-Schützen Hütting

Leider sind durch Krieg, Lokal– und Vorstandswechsel manche Akten und Vereinsunterlagen verloren gegangen. Glücklicherweise konnte anhand des Bayerischen Staatsarchivs in Neuburg an der Donau die Entwicklung der Jura-Schützen Hütting nachvollzogen werden, um einen geschichtlichen Rückblick geben zu können.

Wechsel des Vereinslokals
Das heutige Schützenheim war nicht immer das Vereinsheim der Jura-Schützen Hütting. Das Gründungslokal, auch Vereinswirt genannt, war der damalige Bierbrauer Gottfried. Diese von der Brauerei Stepperg erworbene Gaststätte wurde vom Pächter Josef Meyer aus Ellenbrunn bewirtschaftet. 1913 erfolgte der Umzug in den neu erbauten Gasthof „Zur Alten Burg“. Josef Meyer jun. bewirtschaftete die Gast– und Landwirtschaft bis nach dem 2. Weltkrieg. Von 1950 bis 1978 befand sich das Vereinslokal im Café Färber. Von 1978 an bis zum Einzug in das neue Schützenheim 1985 wurden die Schießabende im mittlerweile von der Familie Thum übernommenen Gasthaus „Zur Alten Burg“ abgehalten. Aus den Schießbüchern der früheren Jahre ist ersichtlich, dass der winterliche Schießabend stets fleißig besucht wurde. Ein ehemaliges Vereinsmitglied schreibt u. a., dass im Verhältnis zu anderen Vereinen, die er kenne, der Hüttinger in voller Blüte dastehe.

Schwere Zeiten für Schützen
Aufgrund des von den Männern abzuleistenden Militärdienstes, welcher sowohl in der Kaiserzeit als auch im Weltkrieg 2 bis 3 Jahre betrug, wurde die Wahl eines Vorstands sowie weiterer Vorstandsmitglieder im Schützenverein erschwert. Erst 1919 konnte der Schießbetrieb erneut eröffnet werden und das Vereinsleben erwachte langsam wieder. Zur damaligen Zeit wurde mit Feuerstutzen, auch Zimmerstutzen genannt, geschossen. Darüber hinaus wurden Preisschießen mit den Nachbarvereinen abgehalten. Dazu wurde mit Pferd und Wagen angereist, schließlich war ein fahrbarer, motorisierter Untersatz damals eine Seltenheit. 1937 wurde das 50-jährige Jubiläum mit Preisschießen und Schützenball gefeiert. Im Zuge der Gleichschaltung durch das nationalsozialistische Regime wurden jedoch alle Vereine während des 2. Weltkriegs umgestaltet. Im Zuge dessen wurde der Schützenverein umbenannt in „Schützengesellschaft Hütting“. Da die Burschen und Männer jedoch in den Krieg ziehen mussten, wurde der Schießbetrieb leider abermals eingestellt. 21 Vereinsmitglieder starben im Krieg im Einsatz für ihre Heimat oder aber fielen der Kriegsgefangenschaft, den Flüchtlingsströmen und der Militärregierung zum Opfer.

Gründung eines Fußball—Clubs
Die erste Anregung zur Gründung eines eigenen Fußball-Clubs gab ein Wirtshausgespräch im Januar 1947. Der von der russischen Kriegsgefangenschaft zurück kehrende Koska Vah griff diese Idee mit Begeisterung auf. 1948 zählte der neu gegründete Fußball-Club „B.C. Hütting“ bereits 31 Mitglieder. Die Vorstandschaft setzte sich aus Koska Vah (Erster Vorstand), Alois Löffler (Stellvertreter), Alfons Göbel (Schriftführer) und Otto Funk (Kassier) zusammen. Der monatliche Mitgliedsbeitrag betrug 50 Pfennig. Gespielt wurde zunächst auf privaten Wiesen. 1949 wurde von der Gemeinde Hütting ein Sportplatz zugeteilt, welcher mit viel Mühe spielbar gemacht werden musste. Am 2. Juli 1949 erfolgte die Einweihung des Platzes durch Pfarrer Kascha, der selbst ein leidenschaftlicher Zuschauer war. Beim Pokalturnier beteiligten sich Rennertshofen, Wellheim, Ried-Neuburg und der Hüttinger Verein. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Abwanderung vieler junger aktiver Spieler musste der Fußballsport jedoch leider aufgegeben werden.

Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg
Unter der Vorstandschaft von Georg Weidenhiller und Anton Holy durfte der Schützenverein 1951 unter dem Namen „Jura-Schützen Hütting“ wieder existieren. Gemäß Anordnung der Militärregierung war das Schießen mit Feuerstutzen jedoch zunächst noch verboten. Ein Luftgewehr wurde vom damaligen Vereinswirt Hr. Färber zur Verfügung gestellt. 1952 wurde ein weiteres Vereins-Luftgewehr für stolze 120,00 DM erworben. Dankend erwähnt sei hier, dass diese Anschaffung aufgrund eines Vorschusses der Vereinswirtin Fr. Färber finanziert werden konnte. Vom 15. bis 22. März 1953 fand das erste Preisschießen im nun wieder belebten Verein statt. Ein Erfolg, bei dem die Unkosten für das neu angeschaffte Luftgewehr sogleich gedeckt werden konnten. Das erste Königschießen fand am 31. Mai des selben Jahres statt. Dabei gingen folgende Schützen als Sieger hervor: Anton Holy (Schützenkönig), Ignaz Löffler (Schützenmeister), Alois Löffler (Ehrenscheibe), Gustl Färber jun. (Glücksscheibe). Nebenverbände, wie die bestehende Laienspielgruppe sowie der Zitherclub, schlossen sich dem Schützenverein an, was nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht ein Vorteil war.

Schießbetrieb am neuen Schießstand
Am 25. September 1965 fand der erste Schießabend an den drei neu errichteten Ständen im Erdgeschoss des Vereinslokals Café Färber statt. Diese hatte der zweite Vorstand Färber jun. im Laufe des Sommers eingerichtet. Die oft langen Wartezeiten für die Schützen konnten durch den Kauf eines zweiten Luftgewehrs erheblich verkürzt werden, da nun an zwei Gewehrständen und einem Pistolenstand geschossen werden konnte.

90-jähriges Gründungsjubiläum
Im kleinen beheizten Zelt versammelten sich die Mitglieder der Jura-Schützen Hütting am 12. September 1977 zu einer Feierstunde. Der Bürgermeister der Gemeinde Hütting und der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hütting übermittelten Glückwünsche und überreichten als Dank und Anerkennung für die stets gute Zusammenarbeit Geschenke. Manfred Loch führte in einem kurzen Abriss durch die Vereinsgeschichte: angefangen vom Schützenverein in der Kaiserzeit  über den B.C.-Hütting bis hin zu den „Jura-Schützen“ als Nachfolger der im 2. Weltkrieg umbenannten „Schützengesellschaft Hütting“. Daraufhin wurde den Feierlichkeiten freien Lauf gelassen.

Wechsel des Vereinslokals und Beitritt zum Bayerischen Sportschützenbund
Aufgrund der Schließung des Vereinslokals Café Färber hielten die Jura-Schützen am 29. Dezember 1978 zum letzten Mal die alljährliche Generalversammlung dort ab. Das Königsschießen 1979 konnten die Hüttinger Schützen als Gäste des Mauerner Schützenvereins auf deren Schießanlage durchführen. Nach über einem Jahr eifrigen Kämpfens um eine neue Schießanlage und dem damit verbundenen neuen Vereinslokal war letztendlich eine Entscheidung gefallen. Das neue Domizil sollte die von der Familie Thum geführte Gaststätte „Zur Alten Burg“ werden. Besonders hervorzuheben ist die in Eigenleistung erstellte Schießanlage mit sieben Ständen im Tanzsaal des Gasthauses. Erklärtes Ziel des Vereins war in diesem Zusammenhang der Beitritt zum Bayerischen Sportschützenbund im Sportschützengau Pöttmes. Damit verbunden war eine Teilnahme an deren Wettkämpfen und die Eintragung ins Vereinsregister 1980. 1981 meldeten die Jura-Schützen zwei Mannschaften, 1982 sogar drei Mannschaften zum Rundenwettkampf an. Dabei ist besonders der aufeinanderfolgende dreimalige Aufstieg der 1. Mannschaft von der D– in die A-Klasse bis zum Jahr 1984 hervorzuheben. Bis zum Wettkampfjahr 1987 konnte die Mannschaft, welche zu dieser Zeit aus Hubert Hackenberg, Erwin Hackenberg, Waltraud Hanrieder und Günther Ostermeier bestand, ihre Stellung in der A-Klasse halten. Die 3. Mannschaft strebte derweil in der F-Klasse nach Höherem.

Bau eines eigenen Schützenheimes
Als weiteres richtungsweisendes Ereignis für das Vereinsleben ist der Umbau der ehemaligen Schule in ein Schützenheim von August bis Dezember 1985 festzuhalten. Der Zeitungsbericht zur offiziellen Einweihungsfeier Anfang April lautet wie folgt:
„Die neue Schießanlage der Jura-Schützen im Rennertshofener Ortsteil Hütting empfing jetzt auch den kirchlichen Segen durch Pfarrer Hutter. Insgesamt 30.000 Mark kostete der Umbau des ehemaligen Schulhauses. 2.500 Mark steuerte die Marktgemeinde bei und 2.000 Mark flossen aus dem Säckel der Kreisbehörde. Auf acht Luftgewehrständen können die 85 Vereinsmitglieder künftig ihrem Hobby nachgehen. Etwa 3.000 Arbeitsstunden wurden von der Hälfte der Mitglieder auf freiwilliger Basis für das Projekt geleistet. Der positiven Einstellung der Schützen und öffentlichen Hand habe man es zu verdanken, dass der Umbau letztlich auch reibungslos über die Bühne gegangen sei, betonte Vereinschef Norbert Färber im Rahmen der Feierstunden, denen ein Dankgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche vorausgegangen war.“
Bürgermeister Ernst Gebert wies in seiner Laudatio darauf hin, dass die Schießanlage und die dazu gehörigen Räumlichkeiten eine Stätte der sportlichen Begegnung werden sollten, in denen freier Schützengeist herrsche, der zu sportlichen Leistungen anspornt. Die Glückwünsche des Sportschützengaues Pöttmes überbrachte Gauschützenchef Martin Felbermeier. Er regte an, auch die Jugend ins Vereinsleben einzubetten, um ihnen dort ein Zuhause und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, denn letztlich würde den Vereinen auch eine erzieherische Maßnahme obliegen. Von ganzem Herzen gratulierte auch Landrat Dr. Richard Keßler zum gelungenen Umbau. Jetzt könne es keine Ausreden mehr geben, wenn es um Treffer-Ergebnisse gehe, denn die Voraussetzungen für eine gute Schießleistung seien optimal. Bei den Feierlichkeiten waren neben einem Großteil des Rennertshofener Gemeinderats auch der Hüttinger Heimatabgeordneter Eugen Freiherr von Redwitz sowie der 1. Gausportleiter Hans Karl Brendemühl anwesend. Das Treffen der großen Schützenfamilie endete bei musikalischer Umrahmung der Marktkapelle Rennertshofen mit einem Imbiss und einem geselligen Beisammensein mit Umtrunk.

100-jähriges Gründungsjubiläum
Am Samstag, den 10. Januar 1987, machten sich die Jura-Schützen Hütting im Hinblick auf das anstehende 100-jährige Gründungsjubiläum auf zum Patenbitten beim Nachbarverein Alt-Baring Bergen, welcher die Patenschaft unter „gewissen Bedingungen“ auch annahm. Im Vorfeld des Festes wurde eine Jubiläumsscheibe von den Fahnenjunkern Roland Schlosser und Sebastian Nüßlein gestiftet, welche von Armin Fürst gewonnen wurde. Auch der damalige Schirmherr Ignaz Löffler ließ es sich nicht nehmen und stellte ebenso eine Festscheibe zur Verfügung. Diese gewann Hubert Hackenberg. Beide Trophäen hängen bis heute im Vereinsheim als Erinnerung an das damalige  Schützenfest. Weiterhin fand am 23. Mai 1987 ein Bittgang nach Bergen statt, um für ein gelungenes Fest zu bitten.
Am 12. Juni 1987 war es endlich soweit. Drei Tage lang feierten die Jura-Schützen Hütting ausgelassen ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum mit Segnung der neuen Fahne. Dabei wurde auch auf die nächsten 25 erfolgreichen Jahre angestoßen. Um sich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern zu bedanken, wurde am 26. September 1987 eine Nachfeier veranstaltet. In diesem Rahmen nahm der damalige Gauschützenmeister Martin Felbermeier die Überreichung der silbernen und goldenen Ehrennadel für langjährige Mitglieder vor. Ende des Jahres fand eine Nachtwanderung nach Bergen mit anschließender Dankmesse für das grandiose Fest statt.

Reges Vereinsleben
Im Jahre 1988 wurde neben der ersten Luftpistole auch der erste Farbfernseher, der übringens immer noch im Betrieb ist, angeschafft. Im Sommer wurde erstmals im großen Rahmen ein Steinbruchfest abgehalten. Vom 30. April bis zum 01. Mai 1989 fand die Maifeier des Schützenvereines statt, bei der das veraltete Kipplauf-Gewehr versteigert wurde. Im darauf folgenden Jahr wurde im Herbst erstmals ein Weinfest abgehalten, bei dem verschiedene Weine verköstigt werden konnten. Umrahmt wurde die Feierlichkeit von einem Alleinunterhalter.
1991 konnte der Verein 12 Salutgewehre erwerben, die auch heute noch häufig bei runden Geburtstagen zum Einsatz kommen. In den Jahren 1993 und 1994 gelang es den Jura-Schützen, gleich zweimal in Folge den Gauschützenkönig zu stellen (1993 Erwin Hackenberg, 1994 Günther Ostermeier). Für ihre 10-jährige Ehrenamtstätigkeit wurden Norbert Färber, Erwin Hackenberg, Manfred Mertl und Roland Huber am 17. September 1994 am „Tag des Ehrenamts“ geehrt. Die Turnhalle der ehemaligen Schule und jetzigen Schützenheims erhielt 1995 einen neuen Kunststoffbelag. Dies bot perfekte Voraussetzungen für die neu gegründete Gymnastikgruppe, die auch heute noch aktiv ist. Als es soweit war, dass der Nachbarverein Alt-Baring Bergen sein 100-jähriges Gründungsjubiläum feiern durfte, fand am 16. März 1995 das Patenbitten im Schützenheim Hütting statt. Nach erfolgreichen Verhandlungen wurde dies per Handschlag besiegelt. Zu diesem Anlass wurde die Königskette restauriert und als Patengeschenk konnten die Jura-Schützen den Nachbau einer Kanone überreichen. Eine Jugend-Königskette konnte erstmals 1998 überreicht werden
Am 20. Januar 1996 wurde anlässlich des 10-jährigen Schützenheimjubiläums ein Film- und Fotoabend mit Rückblick auf zehn Jahre Vereinsleben veranstaltet. Die Jubiläumsscheibe, die im Zuge dessen heraus geschossen wurde, gewann Michael Schreitmüller.
Zur Generalversammlung am 16. Januar 1998 war Gauschützenmeister Karl Gülta anwesend, der Norbert Färber die Gau-Ehrennadel für seine bereits 20-jährige Tätigkeit als Schützenvorstand überreichte. Am 15. Januar 1999 dankte Norbert Färber jedoch nach 21 Jahren Tätigkeit als Vorstand ab. Als Nachfolger wurde Manfred Mertl auserwählt. 1999 wurde der Klowagen in 188 Arbeitsstunden renoviert. Dieser ist heute vor allem bei Dorfveranstaltungen im Einsatz und wird außerdem auch über die Ortsgrenzen hinaus vermietet.

Jura-Schützen im 21. Jahrhundert
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Jura-Schützen war die Gründung der Böllergruppe im Jahre 2002. Der Schützenverein konnte 2003 zum ersten Mal mit Stefan Mertl auch einen Gaujugendkönig stellen.
20 Jahre Schützenheim feierte man am 23. Oktober 2005 im Zusammenhang mit dem jährlichen Weinfest. Die Erinnerungsscheibe wurde von Andreas Kögler mit Hilfe des Zimmerstutzens, dem ältesten vorhandenen Vereinsgewehr, erschossen. Seitdem wird der Schützenkönig mit dieser historischen Waffe ermittelt. Im nächsten Jahr konnten die Jura-Schützen zum ersten Mal den Gaujugendtag ausrichten. 2007 gelang es Andreas Kögler, den Titel des Gauschützenkönigs zu erlangen. Die Freiwillige Feuerwehr konnte im gleichen Jahr den im Keller des Vereinsheims neu geschaffenen Schulungsraums einweihen. Von 2009 bis 2012 wurde das Schützenheim grundlegend saniert und umgebaut. So wurden neue Fenster sowie eine neue Eingangstür angebracht, das Dach erneuert, ein Anbau für Umkleiden auf der Terrasse gebaut, der Schießstand aufgerüstet, Malerarbeiten innen und außen verrichtet, eine neue Küche eingebaut sowie fortschrittliche Elektrik und Heizung installiert. Die Nichtraucher atmeten auf, als 2008 das Rauchverbot auch im Schützenheim eingeführt wurde. Seitdem wird brav vor der Tür geraucht. 2009 wurde mit der langjährigen Tradition des Weinfestes gebrochen und stattdessen ein Oktoberfest – mit phänomenalem Erfolg – abgehalten. Im Hinblick auf die Fußballübertragungen zur Weltmeisterschaft 2010 wurde ein Beamer durch die Ortsvereine angeschafft. Das Kapital hierfür stammte aus dem Erlös der neu ins Leben gerufenen ortsinternen Papiersammlung. Im Herbst 2011 fand eine weiterer Prämiere im Schützenheim statt. Die wieder belebte Theatergruppe Hütting präsentierte in einem zur Theaterbühne umgebauten Schießstand das Stück „Spanien Olé – oder: Fast wie bei uns daheim“, welches bei drei Vorstellungen restlos ausverkauft war und sowohl bei Hüttingern als auch über die Ortsgrenzen hinaus großen Anklang fand.
Durch diesen Rundgang durch die Geschichte der Jura-Schützen Hütting geht wohl eines besonders deutlich hervor: Der Schützenverein hat seit seiner Gründung einen großen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Dorf geleistet. Auch im Jahre 2012 ist das immer noch der Fall. So werden viele Feste und Feierlichkeiten durch den Verein organisiert und abgehalten. Dies beginnt schon Anfang des Jahres mit dem Faschings- und Kinderball, geht über das Königsschießen an Ostern, Maifest, Oktoberfest, Halloween-Party und endet traditionell mit der Nikolausfeier, bei der der Heilige Nikolaus Anekdoten über Dorf- und Vereinsmitglieder aus seinem goldenen Buch verliest, die immer zum Schmunzeln anregen.